Yvonne Koch...

Just do it – the Slum-kids-project

Erinnert ihr euch an Razib? Den gemüseordnenden, hühnchenhautabziehenden Rikscha-Fahrer (siehe Blogartikel vom 29. Dezember 2015 https://yvonnekoch.wordpress.com/2015/12/29/razibs-wish/)? Ich hab ihn wieder getroffen. Allerdings nicht in einem Slum, sondern im Wohnzimmer eines Kollegen… Razib kommt mit einer Horde von Jungs in die Wohnung, alle aus seinem Slum. Er erkennt mich sofort wieder, das verrät das kleine Grinsen, […]

Read more

Sweet stuff, dangerous to get!

In einem Fischerdorf nahe der Sundarbans, den größten Mangrovenwäldern der Welt, treffe ich Adam (was wie Adom gesprochen wird). 57 Jahre alt, drahtig, weißer Bart und Lachfalten. Adam ist Fischer, wie eigentlich alle hier im Dorf, aber zwischen April und Juni ist er auch noch Honigsammler – nur so kann er sich und seine Familie […]

Read more

Everytime you think, nothing will go well…

Mehr Integration als heute, geht fast nicht mehr: Ich hatte einen eigenen Schreibtisch in einem bengalischen Großraumbüro! Außerdem wurde ein abenteuerlicher Adapter aus Klebestreifen und Plastikbuchsen für mein Laptop-Kabel gebastelt und beim Mittagessen wurden meine Bangla-Kenntnisse getestet. Und dann hatte ich auch noch die ehrenvolle Aufgabe, die niegel-nagel-neuen Gästezimmer kritisch zu beäugen und Verbesserungsvorschläge zu […]

Read more

End of longing!

Es war eine große Herausforderung, aber ich hab sie doch gemeistert: Alle Geschenke sind im Koffer und ich hatte tatsächlich sogar noch ein bisschen Platz für meine Klamotten… War wieder eine krude Reisevorbereitung diesmal: Ich wusste nicht, dass ich zwar überall am Automaten Geld abheben kann, aber mir die vielen 50er Scheine keine Bank in […]

Read more

It is not (only) a love story…

In letzter Zeit häufen sich die Fragen an mich : Was? Du fliegst da schon wieder hin? Was machst du denn da? Hast du keine Angst? Und warum ausgerechnet Bangladesch? Ich denke, es ist Zeit, diese Fragen zu beantworten. Wenigstens, soweit ich das kann. Denn ich habe gemerkt, dass die Gründe für meine Reisen in […]

Read more

The crass contrast

Es gab einen Moment bei dieser Reise, der war dermaßen absurd, ja fast schon schizophren, dass ich lange daran zu knabbern hatte. Morgens zwängte ich mich noch durch glitschige, versifft Durchgänge in einem Slum, erlebte Menschen, die auf engstem Raum miteinander lebten, oft mit löchriger Kleidung, ohne Schuhe und mit ausgehöhlten Wangen. Und am gleichen […]

Read more

Migrant workers – Wanderarbeiterinnen

Warum Menschen in Bangladesch ihr Heimatdorf verlassen müssen, hab ich ja in Char Charita Bari im Norden von Bangladesch erfahren (siehe Blog-Artikel vom 30.11.2015 https://yvonnekoch.wordpress.com/2015/11/30/zwischen-den-wassern/). Jetzt hab ich die Chance, mich mit Frauen zu treffen, die ihre Heimat verlassen haben, sogenannte migrant workers – Wanderarbeiterinnen. Eine Freundin bringt mich in einen der Slums, die mittlerweile […]

Read more