Yvonne Koch...

Gestrandet! Aber für Reis ist gesorgt…

Drei Wochen lang bin ich meinem Visum hinterhergelaufen, hab potentielle Auftaggeber angebaggert und meine Reise aus der Ferne organisiert. Dann war’s endlich soweit: Heute mittag bin ich ganz regulär und wie vorgesehen abgeflogen. Leider war die Landung nicht ganz so regulär, sondern verspätet und selbst meine sportliche Einlage hat es nicht mehr rausgerissen: Wie Tom […]

Read more

Ameisen im Bauch – Hummeln im Hintern

Aus aktuellem Anlass unterbreche ich die Fortsetzungsgeschichte von Rahim. Ich werde in wenigen Tagen wieder nach Bangladesch reisen (vorausgesetzt ich habe bis dahin mein Visum bekommen). Es geht wieder nach Gaibandha, Savar und Dhaka und ich werde viele Menschen wiedersehen, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Und doch ist diesmal vieles anders… Vor vier […]

Read more

The dark side of….snow

Ganz früh morgens hat Rahim aufgeregt angerufen: „Everything is white outside!“ hat er mehrmals gerufen und sich darüber gefreut wie ein kleiner Junge. Ich weiß nicht, ob er wirklich zum ersten Mal Schnee gesehen hat – immerhin ist Rahim schon viel in der Welt rumgekommen und war zu den verschiedensten Jahreszeiten unterwegs – aber in […]

Read more

Der, die, das – why you make everything so difficult?

Rahim nimmt mich mit in seinen Sprachkurs. Ich finde es witzig, als ich merke, dass er ein bisschen mit mir angibt…“Ja, sie ist ein journalist, sie gekommen für Interview mit mich“ – er hält mir die Tür auf, grüßt lässig nach allen Seiten und genießt die Aufmerksamkeit der 15 anderen Asylbewerber sichtlich.  Ich erkläre kurz, […]

Read more

The uncontrollable forces

Wenn Rahim von RAB erzählte, dachte ich erst, er meint RAP-Musik, aber aus dem Zusammenhang war schnell klar – das kann es nicht sein. RAB hat irgendwas mit seiner Arbeit zu tun, war irgendwas ‚Böses’… Tatsächlich hab ich Wochen gebraucht, um zu verstehen, was immer wieder aus Rahim raussprudelt, ungefiltert, immer in der Annahme, dass […]

Read more

Vom Schaufeln und ‚Scheffeln‘

Rahim ist jetzt regelmäßig im Sportpark, eigentlich fast jeden Tag. Nicht zum Joggen, Kicken oder Tennisspielen, sondern zum Arbeiten. Warum ich da unbedingt mit will, fragt er kopfschüttelnd und ich kenne ihn mittlerweile gut genug, um zu merken, dass es ihm unangenehm ist. Auch er kennt mich und weiß, dass ich bestimmt nicht locker lassen […]

Read more

Dangerous words

Ich habe Rahim schon öfter gefragt, worüber er eigentlich geschrieben hat in Bangladesch. Dann fing er immer an zu sprudeln, warf mit Abkürzungen und Namen um sich und war sich offenbar nicht bewußt, dass ich – wie wahrscheinlich ein Großteil der Weltbevölkerung – nichts oder nur sehr wenig über die politische Situation in Bangladesch weiß. […]

Read more