Yvonne Koch...

The positive aspects of monsoon

Ausgeschwemmte Ufer, abgestürzte Häuser und zerstörte Felder – Bei meiner ersten Bangladesch-Reise konnte ich die schecklichen Auswirkungen der Regenzeit sehen, dass was die Überschwemmungen vor allem in den ärmeren Regionen anrichten.

Aber jetzt, zu Beginn des Monsuns gibt es auch angenehmen Seiten: Kinder wie Erwachsene hüpfen zum Beispiel ausgelassen in die Flüsse, denn jetzt ist das Wasser frisch und klar. Und für etwa drei Monate können sie es unbeschwert genießen…bis die Flüsse wieder verschmutzt sind und schrecklich stinken.

Durch den Monsun platzt die Natur gerade regelrecht aus allen Nähten, was  ’sattes Grün‘  ist wird vor allem entlang der unzähligen Flüsse (be)greifbar. Die Böden saugen sich voll, das Wasser bringt neue Nährstoffe und es soll sogar Pflanzen geben, die nur in der Monsun-Zeit blühen…wenigstens hat man mir das erzählt.

In den ländlichen Gegenden ist jetzt auch die Zeit, wo die Wasserspeicher der Dörfer gefüllt werden. Klares, frisches, unverseuchtes Wasser…Leider immer noch keine Selbstverständlichkeit für viele Menschen

Yvonne Koch

4 thoughts on “The positive aspects of monsoon

  • Zeffiretta

    Das Bild ist wie ein Gemälde.
    Viele Grüße aus dem regennassen, erfrischten Potsdam

    Antworten
    • Yvonne Koch

      Hmmm, ja dacht ich auch. Das hat mir ein Freund heute geschickt…eigentlich wollte er auch noch ein Foto von planschenden Kindern machen, aber die waren nie zu sehen – er hatte seine Brille vergessen und hat sie nicht ‚erwischt‘ 😉

      Antworten
  • Thomas Kurella

    Schön, auch Schönes zu hören…
    Wann wird denn der Regen wieder zum Problem? Hoffe, das hat noch Zeit.

    Antworten
    • Yvonne Koch

      Überschwemmungen wird es geben, immer wieder. Nicht nur, weil es während der Monsun-Zeit einfach viel regnet, sondern weil der nahezu ungebremst ist: Die meisten Wälder in Bangladesch sind abgeholzt – eine Folge der Landwirtschaft – und auch die großen Ströme aus dem Himalaya und Indien pressen ihre Wassermassen in die Flüsse von Bangladesch. Deshalb treten die jedes Jahr über die Ufer, nicht als Springflut, – die Menschen haben meistens genug Zeit, sich in Sicherheit zu bringen – aber trotzdem gefährlich. Außerdem sind da noch die tropischen Wirbelstürme, die zum Beispiel im Oktober oft wüten….
      Die meisten Städte und Dörfen sind relativ ungeschützt, Dhaka, die Hauptstadt zum Beispiel liegt nur 6 Meter über dem Meeresspiegel. Und leider wird immer noch viel zu wenig in den Küstenschutz investiert.

      Antworten

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.